Fondsgebundene Rentenversicherung

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung werden die Beiträge in Investmentfonds angelegt, so dass überdurchschnittliche Renditen erzielt werden können und Sie von einer hohen lebenslangen Zusatzrente profitieren. Selbstverständlich liegt auch das Risiko höher. Ihre Angehörigen sind in jedem Fall abgesichert.

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Fondsgebundene Rentenversicherung


Fondsgebundene Rentenversicherung

Die fondsgebundene Rentenversicherung ist ein Fondssparplan im Mantel einer Rentenversicherung. Ein Investment in Fonds bietet in guten Börsenjahren die Chance auf eine höhere Rendite, birgt aber zugleich das Risiko hoher Verluste.
Mit monatlichen Beiträgen kauft der Fondssparer Anteile an Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds. Der Wert der Rentenversicherung bestimmt sich aus der Entwicklung dieser Anlagen. Steigen die Kurse, hat die Fondsrente eine gute Rendite. Bei schwachen Märkten kann es aber auch zu einem (Teil-)Verlust der eingezahlten Beiträge kommen.
Da die Wertentwicklung der Fonds nicht absehbar ist, garantieren die Versicherungen bei fondsgebundenen Policen in der Regel keine Rentenhöhe. Der Versicherungsnehmer trägt das Risiko allein. Entscheidend bei einer Anlage in Aktien ist, einen Anlagezeitraum von mehr als 20 Jahren anzustreben. Dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes geringer.
Fonds auswählen
Da die Rendite der Rentenversicherung von den Fonds abhängt, in die das Geld fließt, kommt es auf eine gute Auswahl an. Das bedeutet: Schon bei der Wahl des richtigen Anbieters kann einiges schiefgehen. Meist hat die Versicherung eine Auswahl an Investmentfonds, in die das Geld angelegt werden kann. Darunter finden sich häufig gemanagte Fonds, die sich an bestimmten Marktsegmenten oder Börsenindizes orientieren. In den meisten Fällen sind die Erträge für den Verbraucher geringer, als wenn sie direkt in den entsprechenden Börsenindex investieren. Das liegt unter anderem an den hohen Verwaltungsgebühren. Einige Anbieter haben aber auch günstige Aktien-Indexfonds im Angebot.
Wie sich die Kurse in Zukunft entwickeln werden, kann natürlich niemand vorhersehen. Doch die vergangenen Jahre zeigen, ob der Fonds im Marktvergleich schwach oder stark abgeschnitten hat. Wer sich mit solchen Dingen nicht auskennt, dem fällt die Auswahl der Fonds mitunter schwer.
Dabei sollten sich Vorsorge-Sparer auch nach dem Abschluss der fondsgebundenen Rentenversicherung regelmäßig mit ihrer Police beschäftigen. Entwickelt sich einer der gewählten Fonds nicht wie gewünscht, ist es sinnvoll, umzuschichten. Die meisten Versicherungen ermöglichen dies kostenlos.
Bei vielen Rentenversicherungen ist es außerdem möglich, die Verwaltung des Fonds einem Manager zu überlassen. Dieser wählt dann die Fonds aus und schichtet nach seinem Ermessen um. Allerdings hat der Versicherte dann keine Kontrolle, wo und wie die Versicherung sein Geld investiert, obwohl er alleine eventuelle Verluste trägt.
Keine Garantierente
Der Versicherungsmantel der Fondspolice sichert dem Versicherten ab dem vereinbarten Auszahlungszeitpunkt eine lebenslange monatliche Rente zu. Wie hoch diese monatliche Zahlung ausfällt, hängt von der Wertentwicklung des Investments ab. Schließlich muss das Kapital, das den Rest des Lebens ausgezahlt werden soll, erst einmal angespart werden.
Beim Abschluss der Versicherung errechnet der Anbieter dennoch einen Rentenfaktor. Dieser Faktor gibt an, wie viel monatliche Rente pro 10.000 Euro angespartem Kapital ausgezahlt wird. Beträgt der Rentenfaktor zum Beispiel 30 und das bis zum Rentenbeginn angesparte Kapital 100.000 Euro, liegt die monatliche Rente bei 300 Euro. Ein hoher Rentenfaktor ist für die Versicherung ein Verkaufsargument, denn je höher der Faktor, desto mehr Rente gibt es für das angesparte Kapital. Mit schönen Beispielrechnungen, wie hoch die Rente mal ausfallen soll, lassen sich Verträge besser an den Mann bringen.
Allerdings ist der Rentenfaktor selten garantiert, meist nur prognostiziert. Ändern sich die Rechnungsgrundlagen – Rechnungszins, Überschüsse und Lebenserwartung – kann der Anbieter den Rentenfaktor anpassen.

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