Rechtsschutzversicherung

Ob im Privatleben, als Verkehrsteilnehmer, mit Behörden, Arbeitgebern oder Vermietern / Mietern - an allen Ecken gibt es Streit. Rechtsstreitigkeiten kosten Nerven und oftmals viel Geld. In solchen Fällen sind Sie mit der Rechtsschutzversicherung ideal abgesichert. Anwälte, Gericht und Sachverständige werden bezahlt.

Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherungen im Vergleich

Was ist versichert bei einer Rechtsschutzversicherung?

Ob Verkehrsunfall, Streit mit dem Arbeitgeber um das

Weihnachtsgeld oder undurchsichtige, überhöhte Rechnungen – im

Alltag gibt es genug Situationen, in denen ein Gang zum Anwalt oder

auch vor Gericht nötig sein kann, um zu seinem Recht zu komme

Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung

Gut geschützt sein

Gerichtliche Auseinandersetzungen lassen sich nicht immer vermeiden, die

daraus entstehenden Kosten hängen von der Höhe des so genannten

Streitwerts ab. Für Laien sind sie häufig schwer kalkulierbar, deshalb

verzichten viele auf den Gang zum Anwalt und so auch auf ihr gutes Recht.

Besonders teuer wird es, wenn um Schadenersatz für schwere

Personenschäden gestritten wird. Geht es beispielsweise um die

Vollinvalidität eines Menschen, erreicht der Streitwert schnell

Größenordnungen von einer Million Euro. Mit Prozesskosten zwischen

15.000 Euro und mehr als 25.000 Euro ist dann ohne weiteres zu rechnen.

Recht haben und Recht bekommen ist nicht dasselbe, das

weiß schon der Volksmund. Wer eine Rechtsschutzversicherung

bedarfsgerecht abschließt, kann im Fall des

Falles sein Recht ohne finanzielle Risiken erstreiten.

Der Rechtsschutzversicherer trägt beispielsweise die Kosten des Anwaltes nach dem

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), die Gerichtskosten einschließlich der Zeugengelder,

Sachverständigengebühren und Gutachten sowie Vollstreckungskosten, außerdem die Kosten

des Prozessgegners, soweit der Versicherte diese Kosten zu tragen hat. Bis zu welcher Höhe

genau die Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt, ist im Versicherungsvertrag

geregelt. Häufig gewährt der Versicherer auch zinslose Darlehen für Strafkautionen.

Versicherungsschutz gilt uneingeschränkt in Europa und den Mittelmeerstaaten. Nach den

aktuellen allgemeinen Versicherungsbedingungen bieten viele Versicherer darüber hinaus

weltweiten Versicherungsschutz. Diese Erweiterung gilt jedoch in der Regel nur bei

Auslandsaufenthalten von bis zu sechs Wochen aus nicht beruflichen Gründen.

 

Eine Rechtsschutzversicherung ist also für die meisten eine

sinnvolle Ergänzung des privaten Versicherungsschutzes. Nicht

jeder benötigt aber einen kompletten Rund-um-Schutz, sondern

die Sicherheit nur für bestimmte Lebensbereiche. Wie bei

anderen Versicherungen gibt es auch in der Rechtsschutzversicherung

eine Vielzahl von Vertragsarten, die – je nach

beruflicher Tätigkeit und privater Lebenssituation – bedürfnisgerecht

abgeschlossen und später auch angepasst werden

können.

Der Versicherungsschutz kann etwa auf Probleme rund um das Fahrzeug beschränkt werden

(Verkehrs-Rechtsschutz). Selbstständige können entscheiden, ob nur der berufliche, der

private oder beide Bereiche versichert werden sollen. Nichtselbstständige können oft

zwischen verschiedenen „Versicherungspaketen“ wählen, sich so z. B. zusätzlich in Miet- und

Grundstückssachen versichern oder Versicherungsschutz für den beruflichen Bereich

ausschließen (Rentner).

Folgende Vertragsformen lassen sich unterscheiden:

  • Privat-Rechtsschutz,
  • Rechtsschutz für Selbstständige oder Firmen,
  • Rechtsschutz für Vereine,
  • Rechtsschutz für Landwirte,
  • Berufs-Rechtsschutz,
  • Verkehrs-Rechtsschutz,
  • Fahrzeug-Rechtsschutz und
  • Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz.

 

                                                                                  

Alles kann nicht versichert werden                                                                             

Bestimmte Bereiche sind grundsätzlich nicht versichert,

beispielsweise Streitigkeiten rund um Immobilien (z. B. Bau, Kauf

und Verkauf sowie Timesharing-Verträge), Streitigkeiten um Spiel und

Wettverträge oder Spekulationsgeschäfte. Im Erbrecht werden

die Kosten für eine Beratung beim Anwalt nur übernommen, wenn

eine Veränderung der Rechtslage, etwa durch den Tod eines

Erblassers, dies erforderlich macht.

Empfehlenswert vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung

ist eine gründliche Beratung durch einen Versicherungsmakler,

um den passenden Schutz preiswert zu realisieren.

 

Was ist nicht versichert?

Folgende Risiken sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen:

  • Abwehr von Schadenersatzansprüchen Dritter
  • Streitigkeiten aus einer vorsätzlich begangenen Straftat
  • Streitigkeiten mit der eigenen Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft
  • Streitigkeiten zwischen Versicherungsnehmer und Personen, die in der gleichen Versicherungspolice mitversichert sind
  • Streitigkeiten im Zusammenhang mit Spiel- oder Wettverträgen sowie Termin- oder ähnlichen Spekulationsgeschäften
  • Ordnungswidrigkeiten, die vorsätzlich begangen wurden
  • Streitigkeiten, die bei der Planung, Errichtung, Umbau und Finanzierung von Immobilien entstehen
  • Enteignungs-, Planfeststellungs-, Flurbereinigungsverfahren sowie alle im Baugesetzbuch geregelten Angelegenheiten
  • Bergbauschäden, die an Gebäuden oder Grundstücken entstehen
  • Erschließungs- und Anliegerabgaben sowie steuerliche Bewertung von Grundstücken
  • Streitigkeiten aus Halte- und Parkverstößen

Folgende Kosten werden von der Versicherung nicht übernommen:

  • Kosten, die durch die vierte oder jeder weiteren Zwangsvollstreckungsmaßnahme je Vollstreckungstitel entstehen
  • Kosten, die ein Anderer übernehmen müsste, wenn keine Rechtsschutzversicherung besteht

 

 

Besser versichert sein

Schadenfälle aus unserer Praxis

Fristlose Kündigung

Nach mehrjähriger Betriebszugehörigkeit erhält eine Mitarbeiterin die fristlose

Kündigung. Vorwurf: wichtige Rechnungen wurden häufiger nicht bezahlt. In der

Folge kündigten die Kunden ihre Verträge mit ihrem Arbeitgeber. Die

Mitarbeiterin fühlt sich im Unrecht, informiert ihren Rechtsschutzversicherer

und sucht dann Rat bei einem Rechtsanwalt. Sie reicht Kündigungsschutzklage

ein, die Rechtsschutzversicherung trägt die Kosten in voller Höhe. Im Prozessverlauf

stellte sich die Unschuld der Mitarbeiterin an den Fehlbuchungen

heraus.

Hintergrund: Bei einem Arbeitsrechtsstreit muss in erster Instanz jede Partei

unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits die Anwaltskosten selbst tragen –

die Rechtsschutzversicherung übernimmt jedoch die Kosten für den Anwalt.

Streit mit dem Vermieter

Ein Ehepaar erhält die Kündigung „wegen Eigenbedarfs“, weil der Vermieter die

Wohnung für seinen Sohn benötige. Die Mieter zweifeln die Begründung an und

schalten einen Anwalt ein. Vor Gericht wollen sie klären lassen, ob die

Kündigung gerechtfertigt ist. Das Gericht entschied, dass der Mietvertrag

tatsächlich zu Recht gekündigt wurde. Der Vermieter konnte nachweisen, dass

der Sohn samt Freundin in die Wohnung einziehen will. Auch in diesem Fall, bei

verlorenem Rechtsstreit, entstehen dem Ehepaar keine Verfahrenskosten, weil

ihre Rechtsschutzversicherung eintritt.

Was tun im Schadenfall?

Wichtig ist, den Rechtsschutzversicherer umgehend zu informieren, wenn juristische Unterstützung

nötig wird. Die Schadensmeldung sollte den Sachverhalt möglichst genau beschreiben, außerdem hilft

es dem Versicherer, wenn alle relevanten Unterlagen zur Verfügung stehen. Zu beachten sind häufig

Fristen, die unbedingt eingehalten werden sollten. Eine Rolle spielt das bei Strafbefehlen,

Bußgeldbescheiden, Kündigungsschutzklagen, sozialgerichtlichen Klagen sowie Mahn- und

Vollstreckungsbescheiden. Im Streitfall empfiehlt es sich, alle Schritte mit dem Versicherer und dem

beauftragten Anwalt abzustimmen.

Profitieren Sie von unserer Markttransparenz und unserer Erfahrung
und lassen Sie sich persönlich beraten.

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Vermittlerregisternummer Versicherungsvermittlung:D-XFOR-MJ6GZ-72

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(Festnetzpreis 0,20 Euro/Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 Euro/Anruf)
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L 1,2
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Telefax: 0621-1709-100
E-Mail: ihk@rhein-neckar.ihk24.de
Webseite: www.rhein-neckar.ihk24.de

Offenlegung direkter oder indirekter Beteiligungen über 10% an Versicherungsunternehmen oder von Versicherungsunternehmen am Kapital des Versicherungsvermittlers über 10%:

Der Versicherungsvermittler hält keine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung von mehr als 10 % der Stimmrechte oder des Kapitals an einem Versicherungsunternehmen.

Ein Versicherungsunternehmen hält keine mittelbare oder unmittelbare Beteiligung von mehr als 10 % der Stimmrechte oder des Kapitals am Versicherungsvermittler.

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