Pflegeversicherung

Wer den Alltag wegen Krankheit oder Behinderung nicht alleine bewältigen kann, ist auf Hilfe angewiesen und damit pflegebedürftig. Eine private Pflegeversicherung erbringt Geld- oder Sachleistungen, um die erforderliche Pflege zu gewährleisten.

Pflegeversicherung

Pflegeversicherung Pflegekosten Pflege Rente

Denken Sie jetzt an folgende Situation:

Sie müssen zum Beispiel pro Monat Pflegekosten von 2.500 € aus eigener Tasche finanzieren. So bezahlen Sie pro Jahr 30.000 €.

Wer weiß schon, was die Zukunft bringt? Die Pflegebedürftigkeit dauert in der Regel mindestens fünf bis sieben Jahre – mit steigender Tendenz bei zunehmender Lebenserwartung. In dieser Zeit summieren sich die Pflegekosten auf bis zu 150.000 bis 210.000 €.

Nach sieben Jahren bleiben nur noch 51.000 € übrig. Nach 8 bis 9 Jahren ist das Vermögen komplett aufgebraucht.

Um das eigene Vermögen zu erhalten und die Versorgungslücke zu schließen, gibt es nur eine Lösung: die private Pflegeversicherung.

Versorgungslücke schließen mit einer privaten Pflegeversicherung
Mit einer Pflegezusatzversicherung bleiben Sie nicht auf Ihren Kosten sitzen und können sich ganz entspannt zurücklehnen. Genießen Sie das Gefühl, ihre Finanzen und Kosten unter Kontrolle zu haben.

Sorgen Sie mit einer zusätzlichen privaten Absicherung finanziell vor, wenn

Sie weder Ihren Angehörigen zur Last fallen
Sie dem Sozialamt nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sein
Ihr angespartes Vermögen schützen
wollen.

Der Pflegeversicherung-Vergleich bietet Ihnen folgende Vorteile:
Sie

müssen Ihr Vermögen nicht für die Pflege aufwenden.
fallen Ihren Kindern und Enkeln nicht zur Last.
haben mehr Optionen bei der Gestaltung ihrer Pflege.
müssen nicht auf einen gewissen Lebensstandard verzichten.
können sich mit ihrem Vermögen lang gehegte Wünsche erfüllen.
haben Ihren Nachkommen etwas zu vererben.
Welche Pflegezusatzversicherungen machen wirklich Sinn?
Mit der richtigen Pflegezusatzversicherung schauen Sie entspannt in die Zukunft. Jedoch haben Sie die Qual der Wahl. Nicht alle Tarife lohnen sich.

Die Pflegeversicherung – als Pflichtversicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung und Private Pflegezusatzversicherung

Wie auch in anderen Sparten der Vorsorge müssen wir hier zuerst Ihren gesetzlichen Stand analysieren.

Als Pflichtversicherter (zum Teil auch als Privatkrankenversicherter) zahlen Sie ja automatisch in die gesetzliche Pflegeversicherung Ihren finanziellen Beitrag ein, bzw. dieser wird von Ihrer Krankenkasse erhoben.

 

Pflegeversicherung

Pflegeversicherung

Pflegebedürftigkeit nach SGB IX :

  • 14 SGB IX Begriff der Pflegebedürftigkeit
  1. Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße (§ 15) der Hilfe bedürfen.
  2. Krankheiten oder Behinderungen im Sinne des Absatzes 1 sind:
    1. Verluste, Lähmungen oder andere Funktionsstörungen am Stütz- und Bewegungsapparat
    2. Funktionsstörungen der inneren Organe oder der Sinnesorgane
    3. Störungen des Zentralnervensystems wie Antriebs-, Gedächtnis- oder Orientierungsstörungen sowie endogene Psychosen, Neurosen oder geistige Behinderungen.
  3. Die Hilfe im Sinne des Absatzes 1 besteht in der Unterstützung, in der teilweisen oder vollständigen Übernahme der Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens oder in Beaufsichtigung oder Anleitung mit dem Ziel der eigenständigen Übernahme dieser Verrichtungen
  4. Gewöhnliche und regelmäßig wiederkehrende Verrichtungen im Sinne des Absatzes 1 sind:
    1. im Bereich der Körperpflege das Waschen, Duschen, Baden, die Zahnpflege, das Kämmen, Rasieren, die Darm- oder Blasenentleerung
    2. im Bereich der Ernährung das mundgerechte Zubereiten oder die Aufnahme der Nahrung
    3. im Bereich der Mobilität das selbständige Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen oder das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung
    4. im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung das Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen, Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung oder das Beheizen

Zitat Ende.

 

Gesetzliche Grundlagen finden Sie SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

 

Aus drei Pflegestufen werden 2017   5 Pflegegrade!

Bitte informieren Sie sich u. a. hier:

 

Private Pflegezusatzversicherungen

Die privaten Versicherungen können die Pflegebedürftigkeit nach 3 Möglichkeiten feststellen:

  • Nach den Grundlagen des SGB XI , wie die gesetzliche Pflegeversciherung nach § 14 Abs1 die Pflegebedürftigkeit definiert. Was ist ein Pflegefall ? Begriff der Pflegebedürftigkeit
  • Eigene, bedingungsgemäß definierte Pflegebedürftigkeit;
  • Adl -Pflegepunkte

Hier einige Hinweise dazu:

  • Die Versicherungsgesellschaften bieten Pflege-Tagegeld -Tarife (also ein bestimmter Geldbetrag pro Tag in Pflege, Krankenversicherungen) und Kostentarife (Erstattung von Sachleistungen mit Höchstgrenzen, Krankenversicherungen ) und Pflegerente ( Zahlung einer lebenslangen Rente , Lebensversicherungen) an;
  • Der Preis richtet sich nach der Art des Tarifes, dem Eintrittsalter, Gesundheitszustand und der Höhe des gewünschten Tagegeldes, bzw. des Kostentarifes;
  • Es gibt auch Angebote, die zum Bsp. schon ab der Pflegestufe I einen Teil des versicherten Tagessatzes zahlen;
  • In einigen Tarifen ist leider keine Leistung für die Pflegestufe I, also die häusliche Pflege durch Angehörige, vorgesehen, bzw. ein sehr kleiner Prozent der Pflegerente bzw. Pflegegeld. Oft wird auch in Tarifen die Pflege von Pflegebedürftigen durch Angehörige nur teilweise vergütet, aber die Pflege durch einen Pflegedienst dann voll vergütet, ein großer Nachteil für Kunden.

Auch hier gilt: Vergleichen lohnt sich und eine individuelle Beratung ist angebracht.

Dazu berate ich Sie gern und stelle Ihnen individuelle Angebote zur Verfügung.

  1. Stopp

Haftungsausschluss: Für die in den verlinkten Internetseiten gemachten Angaben / Hinweise übernehmen wir keine Haftung. Sie dienen dem Verbraucher zur Orientierung und stellen keine Kaufempfehlung dar.

  • In der Gesamtbetrachtung des Vorsorge – Risikos sollten bestehende oder geplante Berufs -und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Unfallversicherungen, Versicherungen gegen schwere Krankheiten und bei privat Krankenversicherten auch das Kurkostenrisiko unbedingt mit einbezogen werden;
  • Eine Dynamisierung der Leistungen / Beitrag und der Abschluss einer privaten Pflegezusatzvorsorge ist ab dem 40. Lebensjahr zu empfehlen;

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

” Geförderte ” Private Pflege – Versicherungen ab 2013:

Einige Private Krankenversicherungen bieten nun die Pflege- ( Bahr) – Versicherung an:

Hier eine Übersicht zum Konzept:

  • Es darf kein Antrag, etwa wegen Vorerkrankungen, abgelehnt werden – es besteht somit Kontrahierungszwang ( Annahmezwang)
  • Nicht versicherungsfähig sind Personen, die
    • vor Abschluss des Versicherungsvertrags bereits Leistungen nach § 123 SGB XI (siehe Anhang) oder wegen Pflegebedürftigkeit nach dem Vierten Kapitel des SGB XI aus der sozialen Pflegeversicherung oder gleichwertige Vertragsleistungen aus der privaten Pflegepflichtversicherung beziehen oder bezogen haben oder
    • das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
  • Es gibt eine staatliche ” Zulage ” von 5 € je Monat
  • Es besteht eine Wartezeit von 5 Jahren (außer nach Unfall)!!
  • Es kann Beitragsanpassungen innerhalt der Vertragslaufzeit geben
  • Der Versicherer kann den Kunden an den Überschüssen beteiligen
  • Der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.
  • Ab 47. Lebensjahr gibt es maximal 20,- € pro Tag, maximal 600 € im Monat für Pflegestufe III
  • bei Einstufung in

Pflegestufe III = 100 % des versicherten Tagegeldes 600 €

Pflegestufe II = 30 % des versicherten Tagegeldes 180 €

Pflegestufe I = 20 % des versicherten Tagegeldes 120 €

Pflegestufe 0 = 10 % des versicherten Tagegeldes 60 € ,,,

  • Ein Beispiel: Kunde mit Eintrittsalter 47 zahlt 15,04 € monatlich ( plus 5 € Zulage, es kommt beim Versicherer also 20,04 € an ) , bei einer Wartezeit von 5 Jahren, würde also nach 5 Jahren Beitragszahlung ´eine maximal Pflegerenten von 20 € pro Tag, oder max. 600 € pro Monat in Pflegestufe III erhalten.
  • Ein Kunde mit Eintrittsalter 56 Jahren zahlt 22,36 € , bei den oben genannten Leistungen.

 

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